Über Uns

Moving bits, not atoms

Tom Mach und Robert Knörk verbinden Geschichte und Geschichten. 2002 lernen sich die beiden in Boston kennen. Tom hatte 1999 gerade sein Informatikstudium an der University of New York abgeschlossen und betrieb einen Onlineshop. Robert kehrte 1996 Deutschland den Rücken, weil er die rasante Entwicklung des Internet nicht verpassen wollte. „Wir waren beide zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, erklärt Tom.

„In den 80ern mit dem Personalcomputer aufzuwachsen, hat unser Leben geprägt“ ergänzt Robert. „Das war die Pionierzeit“. Tom fand es damals interessanter, nicht funktionierende Computerspiele ans Laufen zu bringen als für das Abitur zu pauken. Robert schrieb als „Büro für Software-Entwicklung“ Anwendungen für Warenwirtschaftssysteme und Lernsoftware. Zu seinen frühen Kunden zählten bereits namhafte Player wie Volkswagen und Siemens.

Boston – Krakau – Hannover

Boston und das MIT in Cambridge übten auf die beiden eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Tim Berners-Lee gründete das World Wide Web Konsortium und Nicholas Negroponte das Media Lab. Hunderte von Internet Startups siedelten sich im Technologie Gürtel um Boston und Cambridge an. Tom und Robert wollten mit dabei sein. Der Entschluss, zusammen zu arbeiten, war gefasst. Eine Entscheidung, die die beiden nicht bereuen sollten.

Tom ist gebürtiger Pole. Ihn zieht es schon bald nach Krakau zurück. Robert bleibt in Boston. „Wir können von überall arbeiten, das Internet macht es möglich“. Gemeinsam entwickeln sie als „Binary Minds“ eine Website nach der anderen. Tom rekrutiert Programmierer an der renommierten Uni von Krakau, Jahre bevor amerikanische Konzerne dort Fuß fassen. Robert organisiert den Vertrieb. Aus Geschäftspartnern werden dicke Freunde. Die Firma wächst auf über 20 Mitarbeiter und nun folgt auch Robert dem Ruf der Heimat. Er zieht ohne Unterbrechung der Betriebsabläufe nach Hannover zurück.

Was kommt – was bleibt

Fast zwei Jahrzehnte später ist erneut die Zeit für einen Wechsel gekommen. Tom übernahm 2018 die Geschäftsführung. Neue Technologien wie Amazon AWS, Symfony und React halten Einzug. Robert bleibt als Berater weiterhin an Bord, unterstützt Tom bei seinen Aufgaben und übernimmt ausgewählte Projekte. In der freigewordenen Zeit tauscht er gerne mal den Bürostuhl gegen einen Zweiradsattel.

Tom hat nicht nur eine sichere Hand beim Golfen, er beweist auch Geschick bei der Zusammenstellung seiner Teams: „Ich denke langfristig. Wer zu uns kommt, der soll auch bleiben“, erklärt Tom seine Überzeugung. Sein Plan ist es, Binary Minds 2030 an ausgewählte Mitarbeiter zu übergeben. Bis dahin ist noch viel Zeit und Lust für neue Projekte. Unabhängig davon: Verbunden bleiben die beiden so oder so.